Szymon Marciniak wurde zum Schiedsrichter für das heutige K.-o.-Spiel der EURO 2024 zwischen Italien und der Schweiz ernannt.

Der 43-Jährige gilt als einer der besten Schiedsrichter der Welt und leitete in der Vergangenheit bereits viele wichtige Spiele, darunter das Champions-League-Finale 2023 zwischen Inter und Manchester City.

Kontroversen um Marciniak außerhalb des Spielfeldes

Vor dem Spiel stand er wegen Problemen außerhalb des Spielfeldes im Rampenlicht.

Marciniak war tatsächlich als Hauptredner bei einer Kundgebung der extremen Rechten in Polen aufgeführt worden, zusammen mit dem Politiker Slawomir Mentzen, der für seine homophoben und antisemitischen Ansichten bekannt ist.

„Ich habe nie eine politische Partei, Organisation oder einen einzelnen Politiker unterstützt oder legitimiert“, sagte Marciniak damals.

„Ich distanziere mich nachdrücklich und deutlich von jeglicher Art radikaler, rassistischer oder antisemitischer Ansichten, Aussagen oder Handlungen.“

Italiens schlechte Bilanz gegen Schiedsrichter Marciniak

Italien konnte keines der letzten beiden von Marciniak gepfiffenen Spiele gewinnen: 3 verlor man ein Freundschaftsspiel gegen Belgien mit 1:2015 und 0 spielte man in der Gruppenphase der UEFA Nations League 0:2022 gegen England.

Der polnische Schiedsrichter leitete ein italienisches Europa-League-Derby zwischen Roma und Milan im vergangenen April im Stadio Olimpico.

Er zeigte Giallorossi-Verteidiger Zeki Celik in der ersten Halbzeit eine rote Karte und dann entschied sich nach einer VAR-Überprüfung auf dem Spielfeld dagegen, Milan einen Elfmeter zuzusprechen.

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