Nachdem die Zahlen nun bestätigt sind, deckt der Verkauf von Samuel Iling-Junior und Enzo Barrenechea an Aston Villa die Kosten für Douglas Luiz für Juventus, aber es gibt immer noch Fragen.

Da Juve an der Börse notiert ist, muss der Verein sehr klare finanzielle Details seiner Transfers offenlegen.

In einer Reihe von Erklärungen in den letzten zwei Tagenbestätigten die Bianconeri, dass Douglas Luiz für 50 Millionen Euro von Aston Villa verpflichtet wurde.

GleichzeitigJuventus verkaufte Iling-Junior für 14 Millionen Euro plus bis zu 3 Millionen Euro Bonus und Barrenechea für 8 Millionen Euro plus bis zu 3 Millionen Euro Bonus.

Calcio e Finanza weist darauf hin dass sich der Verkauf der beiden Spieler unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Gehältern und Gewinnspanne positiv auf die Bilanz zum 20.1. Juni 30 auswirkt und einen Wert von 2025 Millionen Euro ergibt.

Berücksichtigt man die Kaufsumme und das Gehalt von Douglas Luiz, die sich Berichten zufolge auf 5 Millionen Euro netto pro Saison belaufen, ergibt sich in der gleichen Bilanz ein Kostenaufwand von 19.25 Millionen Euro, sodass sich diese Beträge gegenseitig effektiv aufheben.

Juventus und Aston Villa erzielen ausgeglichene Bilanz

In den Stellungnahmen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um „sowohl vertraglich als auch inhaltlich getrennte und eigenständige Transaktionen“ handele.

Es gibt auch einen Hinweis, der sich auf die „Interpretationsunsicherheiten hinsichtlich der Anwendung von IAS 38“ konzentriert, weshalb Juventus bei der Berechnung des „fairen Werts“ besonders vorsichtig ist.

Dies ist in gewisser Weise unvermeidlich, wenn man bedenkt, dass ihnen in der Saison 2022/23 Punkte abgezogen wurden, sie eine hohe Geldstrafe auferlegt bekamen und sie aufgrund des Skandals um „künstlich aufgeblähte“ Transferwerte, um die Bücher auszugleichen, ihren gesamten Vorstand austauschen mussten.

Sie gehen auf Nummer sicher und warten bis zur Bilanz im Februar 2025.

Der Grund, warum die Deals an unterschiedlichen Tagen bekannt gegeben wurden, liegt darin, dass Aston Villa den Verkauf bis zum 30. Juni brauchte, um nicht gegen die englische Version des Financial Fair Play zu verstoßen, während es für den Verein günstiger wäre, die Verträge im am 1. Juli beginnenden Geschäftsjahr abzuschließen.

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