FIGC-Präsident Gabriele Gravina lehnte einen Rücktritt ab und hielt zu Italiens Trainer Luciano Spalletti stand, hat nun aber Neuwahlen für den 4. November ausgerufen.

Der Präsident saß neben Spalletti bei einer Pressekonferenz nach der düsteren Vorstellung bei der EURO 2024, bei der die Azzurri im Achtelfinale gegen die Schweiz ausschieden.

Beide wurden zum Rücktritt aufgefordert, vor allem Gravina, betonte jedoch, dass es sich bei der Ernennung Spallettis im September 2023 als Nachfolger von Roberto Mancini um ein mehrjähriges Projekt gehandelt habe, das daher fortgesetzt werde.

Nun hat der Verband bekannt gegeben, Wahltermin für den 4. November in Rom festgelegt, die auch die Bundesräte ernennen wird.

Gravina strebt eine neue Amtszeit an

Gravina wird im Oktober 71 Jahre alt und ist seit Oktober 2018 Präsident des italienischen Fußballverbandes.

Außerdem ist er einer der Vizepräsidenten der UEFA.

Der FIGC-Chef verärgerte einige Vertreter des italienischen Fußballs, als er behauptete, dass Vereine der Serie A und B, die Zahl ausländischer Spieler und mangelnde Investitionen in Jugendakademien hinter dem jüngsten Scheitern der Nazionale lägen.

Sportminister Andrea Abodi hat sich bislang auffällig bedeckt gehalten zum Ausscheiden Italiens bei der EURO 2024, doch die Regierung muss aufpassen, dass es nicht als Eingriff in die Unabhängigkeit des Sports verstanden wird.

4 Gedanken zu „Gravina kündigt Neuwahlen zur Föderation für den 4. November an“
  1. Zweifellos werden die Wahlen manipuliert und dieser Clown wird im Amt bleiben und dem italienischen Fußball noch mehr Schaden zufügen. Wo sind die Reformen, die Sie vor 6 Jahren versprochen haben??!!

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