Marko Arnautovic äußerte sich offen zu seiner Begegnung Inter Teamkollegen bei der Euro 2024, sein „anspruchsvolles“ Jahr bei den Nerazzurri und seine Reaktion auf Zweifel an seiner Fitness.

Der 35-jährige österreichische Stürmer kehrte für zwei Jahre auf Leihbasis zum Mailänder Klub zurück Bologna letzten Sommer, was ihm nach seiner Leihsaison in der Saison 2009/10 eine weitere Chance beim Verein gab.

Arnautovic wurde von Simone Inzaghi meist als Rotationsoption eingesetzt und musste regelmäßig eingewechselt werden Inter in der Schlussphase von Spielen. Er zeigte eine mäßig gute Leistung, erzielte in 34 Einsätzen sieben Tore und lieferte drei Assists.

Arnautovic öffnet sich

Im Gespräch mit HeuteArnautovic sprach zunächst über die Hoffnungen Österreichs bei der bevorstehenden Europameisterschaft.

„Wir können jeden überraschen, sogar Frankreich. Aber wir haben den größten Respekt. Das ist ein Weltklasse-Team. Es gibt niemanden, von dem Sie sagen würden, dass er einfach sein wird. Sie gehören zu den Favoriten für die Europameisterschaft.

„Aber wir sind nicht als Sparringspartner oder um in den Urlaub zu fahren bei der EM. 75 % unseres Teams leben in Deutschland. Sie wissen sehr gut, wie es ist, dort zu spielen.“

Er wurde gefragt, ob er auf das Spiel gegen Frankreich gewettet hätte, da er auf die Inter-Teamkollegen Benjamin Pavard und Marcus Thuram trifft.

„Natürlich haben wir in der Umkleidekabine darüber gesprochen. Vor allem bei Marcus Thuram. Aber es gibt keine Wetten, auch nicht mit Dumfries, wie behauptet wurde. Jeder möchte für sein Land gewinnen.

"Wir sind bereit. Jetzt bleiben noch drei Tage, um zur Ruhe zu kommen, sich auszuruhen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Der 17. Juni ist der Tag.“

Arnautovic kommentierte, wie er sich in dieser Saison bei Inter verbessert hat.

„Ja, das kann man sagen. Als eine Person. Beim Fußball geht es um Talent und auch um den Körper, aber das Wichtigste ist der mentale Aspekt. Das letzte Jahr war für mich mental sehr anspruchsvoll.

„Ich war zweimal verletzt. Die Italiener sagten: „Warum holen Sie Arnautovic?“ Er ist immer verletzt.‘ Aber ich war nicht sehr oft verletzt. Ich hatte ein Ödem an meinem Knochen. Das ist keine Verletzung, das ist Stress.“

Abschließend ging Arnautovic darauf ein, wie er mit seinem Oberschenkelproblem umging und welche Rolle er unter Inzaghi spielte.

„Der muskuläre Aspekt war dieses Jahr hart. Ich war es von Anfang an gewohnt, alle Spiele zu spielen. Dann hatte ich einen anderen Job und kam für 15, 20, 30 Minuten vorbei. Ich musste mich daran gewöhnen. Mein Körper hat sich daran gewöhnt.

„Als das passierte, wurde ich erneut verletzt. Es ist schwierig. Ich bin immer noch glücklich. Als ich von Anfang an gespielt habe, habe ich ein Tor erzielt. Wir haben fast alles gewonnen. Inter macht alle besser. Ich habe noch ein Jahr dort und ich habe noch viel zu tun.“

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