Adrien Rabiot mahnte zur Ruhe, nachdem Milan musste sich gegen Genua mit einem frustrierenden 1:1-Unentschieden begnügen.Er betonte, dass das Rennen um den Scudetto trotz einer weiteren verpassten Chance im Titelkampf weiterhin völlig offen sei.
Die Rossoneri konnten ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen und mussten sich mit einem Punkt begnügen – ein Ergebnis, das in der Mannschaft ein Gefühl der Enttäuschung hinterließ.
Rabiot räumte ein, dass Milan das Spiel nicht so gut gemanagt habe, wie es hätte sollen, insbesondere in der Anfangsphase.
„Wir haben gut angefangen, dann haben wir ein Gegentor kassiert“, erklärte der Mittelfeldspieler. Zitate über MilanNewsEr räumte ein, dass die erste Halbzeit hinter den Erwartungen zurückblieb, „vor allem vor dem Tor“.

Milan steigerte sich nach der Pause deutlich und drängte auf den Siegtreffer, doch Rabiot räumte ein, dass das Versäumnis, das Spiel zu entscheiden, sie am Ende angreifbar machte.
„In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, aber leider haben wir es nicht geschafft zu gewinnen. Am Ende haben wir sogar riskiert, das Spiel zu verlieren, und so etwas sollte nicht passieren“, sagte er.
„Es gab Zeit, Chancen zu kreieren, wir hatten das Spiel in der Hand und wir müssen in bestimmten Situationen besser spielen.“
Rabiot: „Milan muss besser starten; bis Mai ist es noch ein langer Weg.“
Der Franzose hob außerdem ein wiederkehrendes Problem hervor, das sich in dieser Saison in die Leistungen von Milan eingeschlichen hat: langsame Starts.
„Wir nehmen uns immer vor, gut zu starten, aber manchmal sind wir mental nicht so weit“, gab Rabiot zu.
Er lobte zwar die Reaktion des Teams in der zweiten Halbzeit, stellte aber klar, dass späte Aufholjagden allein nicht ausreichen. „Wir spielen nach der Pause besser, aber wir können nicht nur 50 Minuten pro Spiel konzentriert spielen. Daran werden wir weiter arbeiten, insbesondere an der mentalen Stärke.“

Trotz der verlorenen Punkte wies Rabiot jegliche Andeutung von Panik hinsichtlich Milans Titelambitionen zurück.
„Es ist Januar“, betonte er. „Die Saison dauert bis Mai, es stehen viele Spiele und viele direkte Duelle an. Wir müssen ruhig bleiben, unsere Kräfte für Sonntag bündeln und weitermachen.“
Mailand, so sein Fazit, bleibe weiterhin ein ernstzunehmender Konkurrent. „Wir sind dabei“, sagte Rabiot. „Wir machen uns keine Sorgen.“


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